"Märchen, noch so wunderbar, Dichterkünste machen's wahr."

(Johann Wolfgang von Goethe)

"Man wird wieder aus Himmeln und Sternen Bilder machen und die Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen."

(Christian Morgenstern)

"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Die Märchenerzählerin


Märchen, worum geht es eigentlich?

Viele Menschen glauben, Märchen seien Kindergeschichten.. Z.Zt, als die Märchen entstanden, waren sie hauptsächlich für Erwachsene gedacht. Sie wurden in den Spinnstuben erzählt, an der Feuern der Karawanen , in den Baderläden und Hamams, und da ging es meist sehr deftig zu, sowohl die Brutalität als auch den Sex betreffend. Das waren gewiss keine Kindermärchen. Als die Brüder Grimm begannen Märchen zu sammeln, bearbeiteten sie die Texte. Sie wollten keines dabei haben, das nicht auch von Kinder gelesen werden konnte .Vor Allem wurde jede sexuelle Anspielung gestrichen, die Brutailtät blieb teilweise, die Werke hießen dann auch folgerichtig: Kinder- und Hausmärchen. Aber Märchen erzählen von der menschlichen Existenz, von Aufbruch und Heimkehr, Freundschaft und Feindschaft, Krieg und Frieden, Mangel und Fülle, Verrat und Treue , Geburt und Tod. Liebe und verlassen Werden. Themen, die alle Menschen betreffen. Auch der Umweltschutz hat vor einiger Zeit die Märchen entdeckt, was weder außergewöhnlich noch befremdlich ist. Als die Märchen entstanden, gingen die Menschen noch sehr viel sorgsamer und respektvoller mit der Natur um, und in vielen Märchen finden wir noch diese Anklänge, wenn wir genau hinsehen. Ein sehr berühmtes Märchen zu dem Thema ist: Die Bienenkönigin.


Märchenerzählerin - Ohne Ohrensessel und Buch


"[...] sie erzählte alle Märchen vor dem Publikum stehend und alle Wort für Wort auswendig gelernt."
©sfe

Märchenerzählerin Roswita Harms - Über mich

Die Autorin und Erzählerin Roswita Harms, geborene Hein, wurde am 02. Februar 1957 in Erlangen geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Roswita Harms lebt in Neunkirchen (NRW) und in Rothenfels (Bayern). 2002 begann sie mit ihrer Ausbildung zur Märchenerzählerin und wurde nach bestandener Prüfung 2007 in die Gilde der Märchenerzähler der Europäischen Märchengesellschaft aufgenommen.


Während ihrer Erzählertätigkeit entstanden neue Märchen zu den alten Märchenthemen Liebe, Tod, Verrat, Treue, Mut, Witz und Betrug. Nach ihrem Debüt als Autorin mit „Der Liebestrank und andere märchenhafte Erzählungen“ folgte „Das Geisterschloss und andere märchenhafte Erzählungen“ und eine CD mit ausgewählten Märchen dieses Buchs. Da die vielfältige Zuhörerschaft auch Interesse an anderen Erzählungen zeigte, entfernte sich Roswita Harms von der "Nur-Märchenerzählerin" und erweiterte ihr Repertoire mit großem Erfolg um Krimis, Gruselgeschichten, Fantasy, Liebesgeschichten und Heiteres außerhalb von Märchen.

Märchenerzählerin - Wo und was erzähle ich?

Ich erzähle ...

  • Volksmärchen
  • Sagen
  • Kunstmärchen und Geschichten rund um den Erdball bis zu Sonne, Mond und Sternen
  • Veranstaltungen zu bestimmten Themen sind möglich
  • z.B. Liebesmärchen
  • Musikmärchen
  • Tiergeschichten
  • Hexenmärchen

... und vieles mehr.

Märchenerzählerin - Ich erzähle in ...

  • Schulen
  • Bibliotheken
  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung
  • in Seniorenheimen und Kindergärten
  • bei festlichen Gelegenheiten
  • bei privaten Feiern

Alle Auftritte können auf Wunsch auch mit musikalischer Begleitung durchgeführt werden.

Ich biete Veranstaltungen an ...

  • als Soloperformance (auf Wunsch in märchenhafter oder mittelalterlicher Kleidung)
  • in Begleitung von Kolleginnen und Kollegen

Alle Auftritte können auf Wunsch auch mit musikalischer Begleitung durchgeführt werden.


Märchenerzählerin - Spezielle Angebote

Krimi trifft Märchen: das gleiche Verbrechen in der Märchenwelt und im Hier und Jetzt
Märchen: zu fast jedem Thema
Die besten Beerdigungen der Welt: Kinderbuch von Ulf Nilsson
Gruselnacht zu Halloween: natürlich auch an anderen Tagen
Liebe und Erotik: in Märchen und Literatur
Heiteres

Meine Werke

Veranstaltungen

14.02.2020, 18.30 Uhr, Valentinstag: "Ein Abend für alle Sinne", kulinarischer Märchenabend mit Harfenmusik, Roswita Harms und Gerd Langer erzählen, Parkhotel Nümbrecht, Parkstraße 3, 51588 Nümbrecht, Reservierungen unter Tel. 02293 3030

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, müssen wir nachfolgende Termine leider verschieben.
Ein neuer Termin wird bekannt gegeben.



"Das leuchtet einmal hell!" Bild: Nadja Kargus Feuer und Flamme in Märchen und Geschichten
erzählt von
Roswita Harms und Gerd Langer
musikalische Begleitung
Lorena Wolfewicz, an der irischen Harfe
18. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Service Residenz Schloss Bensberg,
Raum "Vier Jahreszeiten"
Eintrittspreis: 15,- €, für SR-Mieter kostenfrei

Rückblick Oktober 2019


In diesem Blog werde ich in unregelmäßigen Abständen, über Bücher schreiben, teils über Neuerscheinungen, aber auch über alte Schätze, die mir wieder in die Hände gefallen sind. Vielleicht lassen Sie sich ja inspirieren.

Die Meisterin Band 3

Autor: Markus Heitz
Alte Feinde
Geschrieben von Roswita Harms 06/2021

Sie treffen sich noch einmal Alle zum großen Finale.
Vampire, Werwölfe, Gestaltwandler und der geheimnisvolle Todesschläfer.
Die dunkle Liga, verstärkt durch die Meisterin, die Henkerstocher, kämpft gegen einen übermächtigen Feind.
Die Freunde von Markus Heitz kommen auf ihre Kosten.

Die Liebesgeschichte in dem Buch ist etwas spröde, tut der Geschichte aber gut.
Man merkt trotz ein paar süßer Szenen, dass Heitz sich schriftstellerisch im Gemetzel wohler fühlt.

Der letzte Kampf wird durch einen schmerzhaften, aber genialen Trick gewonnen, ein schüchternes Happyend bahnt sich an.

Selbst Leser, die sich in dem Genre nicht zu Hause fühlen, können zufrieden sein.
Roswita Harms

Der halbe Russ

Autorin: Isolde Peter
Verlag: Knaur Verlag

Die Krimihandlung ist dürftig.
Geschrieben von Roswita Harms 10/2020

Das ganze Buch wirkt unharmonisch, da ist weder ein Spannungsbogen noch eine klare Linie zu finden.
Der Täter taucht sehr spät auf, seine vorigen Handlungen werden nicht erklärt.
Oder warum sollte ein Mann ohne Spuren zu hinterlassen in eine Wohnung einbrechen, auf dem Gästeklo einen Zigarillo rauchen, den Stummel weg werfen und wieder gehen, ohne Etwas entwendet zu haben?
Die Geschichte um die Familienverhältnisse wirkt sehr an den Haaren herbei gezogen.

Die „Heldin“ kommt nicht sehr sympathisch daher, wobei es natürlich nicht hilft, dass sie sofort ihren Mann mit ihrem Jugendfreund betrügt, als er in die USA reisen muss, und das zwei!!! Monate nach der Hochzeit.
Die „Gags“ werden wirr und zusammenhanglos möglichst häufig eingebaut.

Da fehlt weder der Dackel mit der schwachen Blase, das Heiligenbild, das bei Tanze Emerenz, immer wenn etwas „Kriminales“ in der Luft hängt, ohne Grund und Ursache von der Wand fällt noch die Chefin mit ihrer Vorliebe für auffällige Farben und üppigem Dekolleté. Man kann gar nicht alle aufzählen, so viele Klischees werden hier bedient.

Das Buch wirkt eilig runter geschrieben, irgendwie „zusammen gestoppelt“, richtige Spannung kommt nie auf, die Figuren vermögen alle nicht zu begeistern.
Roswita Harms

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